Danger Dan redet in seinem Song „Keine Angst“ von einer Art der antifaschistischen Arbeit durch Outing-Aktionen.
Diesen Ansatz finde ich falsch. In einer Gesellschaft, in der sich alles nach rechts verschiebt, bringt so eine Outing-Aktion keine Einsicht mehr. Entweder die Person ist schon sozial isoliert und wird in ihrer Gruppendynamik weiter isoliert, oder es wird einfach weggeschwiegen.
Er singt “Faschos leben abgeschottet, sie leben im Wahn.“ Jedoch zeigt die Realität, dass die meisten nicht abgeschottet leben, ganz im Gegenteil. Der Faschismus hat schon länger die Mitte der Gesellschaft erreicht und wird dort auch nicht abgestoßen.
Die AfD wird toleriert und auch öffentlich dagestellt.
Populismus kann man nur mit eigenem Populismus bekämpfen. Wir müssen unsere nichtfaschistische Politik in kleinen, verträglichen Happen an die Bürger bringen und mit ihnen Dialog führen.
Genauso ist die AfD groß geworden.
Groß angelegt mit Bürgerdialogen in jedem dorf.
An sich ist die Idee von lokalen Antifa-Strukturen, die gegen den Faschismus agieren, nicht schlecht, es muss nur die Strategie angepasst werden.
Statt gefestigte Nazis anzugreifen, muss man auf die Bürger zugehen und Dialog schaffen.
Quellen: